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Christoph Steinhard - music
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Music
Nach zehn Jahren "Soul'n'Funk-Rock" mit "Four 7 Eleven and the Jericho Horns" und einem fünfjährigen Dornröschen-Schlaf, hat sich mein musikalisches Betätigungsfeld wieder geweitet. Sobald neues Material präsentabel ist, wird es im Download-Sektor oder bei last.fm sicherlich einige Hörproben geben.

Empfehlungen
Neben den "schwarzen" Sounds und der Popmusik, habe ich in den letzten Jahren verschiedene Arten des Jazz, Songwriting und der sogenannten Worldmusic für mich entdeckt. Besonders einige Vertreter des "Nordic Jazz" haben bei mir einen besonderen Eindruck hinterlassen. Und da es zum Glück immer wieder neues für die Ohren gibt, hier ein paar Empfehlungen. Einige Klassiker der Rock- und Popgeschichte finden aber auch gerne Erwähnung. Also eine bunte Mischung quer durch verschiedene Genres.

Hörempfehlungen ab 2009:
Um meine aktuellen Lieblingssongs oder -alben zu entdecken, reicht nun ein Blick auf das last.fm Profil des Zimtwookies.
Dort wird nicht alles, was ich höre, zu finden sein, weil nicht sämtlicher Hörgenuss von mir erfasst wird. Das Profil ermöglicht jedoch ein paar neue musikalische Impulse – hoffe ich ;-)

Hörempfehlungen (Stand bis 12/2008):

Jason Mraz – We sing, we dance, we steal things (2008)

Damien Rice Stimmung war gestern. Jetzt ist wieder Platz für mehr Sonne im Kopf. Bahn frei für gute Laune mit Jason Mraz. Das, was Jack Johnson von den Stränden der Welt in seine Musik eingebracht hat, muss den New Yorker Songwriter Mraz auch dazu bewogen haben an die Westküste zu ziehen. Die Sonne Kaliforniens macht sich gut in den aktuellen Songs. Jason Mraz ist ein musikalischer Weltenbummler mit tollen Melodien und beschwingenden Songs. Es lebe der Sommer!

Damien Rice – 9 (2006)
Damien Rice - 9
Die Stücke von Damien Rice sind nichts für die Sommerparty am Strand. Vielmehr für Momente des Nachdenkens - in zugegeben, eher düsterer Stimmung. Rice versteht es in faszinierender Art die Texte und die Musik ineinander zu weben, damit sie ein stimmiges Ganzes ergeben. Ein Eindruck von sehr persönlichen Songs mit absolut stimmigen Klangbildern entsteht. Die überwiegend perfekt einfache akustische Instrumentierung wird an einigen Stellen des Albums durch sehr passend schreiend verzehrte Gitarren und wütende Schlagzeuge aufgewühlt.
Mit "9", seinem zweiten Studio-Album pflanzt Rice ein weiteres Meisterwerk des Songwritings in die aktuelle Musiklandschaft. Etwas über die einzelnen Stücke zu schreiben, hilft hier nicht - die muss man hören und hören, fühlen und miterleben. Persönliche Lieblingslieder zu finden, dürfte nicht schwer fallen - im Mainstream-Radio wird man Damien vermutlich eh nicht hören. Wobei all diejenigen, die die Songs nicht verstehen, sich vielleicht sogar glücklich schätzen können - wer weiß...

Rebekka Bakken – I keep my cool (2006)
Rebekka Bakken - I keep my cool
Nach den seichten Abwegen des "Is that you?" Albums hat die Norwegerin Rebekka Bakken mit "I keep my cool" wieder die musikalischen Qualitäten ihrer stimmlichen Facettenvielfalt zurückgewonnen. Das Album bietet verschiedene musikalische Ausdrücke von poppigem Folk über Blues bis zum modernen, nordischen Jazz. Die Texte sind dabei zuweilen jung und bissig, teilweise eher sentimental introvertiert, wie man es noch vom Solo Debüt "The art of how to fall" kennt. Rebekka Bakken erzeugt mit ihrer stimmlichen und stilistischen Bandbreite eine besondere musikalische Atmosphäre. Am Ende der leider recht kurzen Spieldauer des Longplayers wünscht man sich durchaus noch ein paar mehr dieser nordischen Perlen. Glücklicher Weise kann der begeisterte Hörer auf den Backkatalog zurückgreifen und auch die besonderen Werke in Zusammenarbeit mit Julia Hülsmann oder Wolfgang Muthspiel erkunden.
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Roger Cicero – Männersachen (2006)
Roger Cicero - Männersachen Cover
Swing mit deutschen Texten, das erwartet den Zuhörer auf unerwartet hohem Niveau. Der Hamburger Sänger Roger Cicero legt mit diesem Album eine wunderbare Antwort auf die englisch sprachigen Jazz-Youngster Michael Buble oder Jamie Cullum vor. Die Texte haben Witz, die Stimme passt und die Musik ist erstklassig arrangiert. Eine schöne und eher außergewöhnliche Platte. Mich würde allerdings interessieren, was Götz Alsmann über diesen deutschsprachigen Ausflug von Roger Cicero sagt. Bisher standen auf Roger Ciceros Playlist ja eher Soul und Jazz mit englischen Titeln.
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Dire Straits – Brothers in Arms – 20th Anniversary Edition (2005)
Brothers in Arms (20th Anniversary Edition - SACD)
Stimmt, diese Scheibe von Dire Straits gibt es schon seit zwei Jahrzehnten und trotzdem ist sie jetzt irgendwie auch wieder neu. In diesem Fall macht die neue Abmischung als SACD den entscheidenden Unterschied zwischen alt und neu. Und obwohl ich es selbst zunächst nicht glauben wollte, hier hat Mark Knopfler auf ein Meisterwerk noch eins draufgesetzt. Die neue Räumlichkeit und unglaublich gute Abstimmung des 5.1 Mixes geben der Musik neue Möglichkeiten der Entfaltung. Hier wurde einem legendären Album zu recht ein zweiter Frühling bereitet.
Diesmal habe ich "Brothers in Arms" nicht nur neu aufgelegt, sondern wirklich neu gehört. Und zum Schluss noch mein Wunsch an Herrn Knopfler, bitte auch die "Love over Gold" als so hochwertigen 5.1 Mix neu zu veröffentlichen.
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Tears for Fears – Everybody Loves A Happy Ending (2005)

Tears for Fears stehen schon seit den 80'ern für perfekte Popmusik. Nachdem die Band in den Neunzigern mit "The seeds of Love" einen absoluten Meilenstein in der Bandgeschichte gesetzt hatten, kamen Sie bisher nicht wieder an diese Qualität heran. Bisher - denn "everybody loves a happy ending" ist wieder eine Platte, die von Anfang bis Ende gelungene Songs in der Tradition britischer Popmusik bietet.

Jack Johnson - In Between Dreams (2005)

I'll go surfin' the moment... Bei den Songs von Jack Johnson kommt einem auf jeden Fall der Gedanke "Urlaub" - und wenn es nur der Kurzurlaub für die Sinne ist. Songwriter-Feeling mit einer gehörigen Portion Sonne im Sound und dahin gleitenden Melodien. Die Texte können den Zuhörer durchaus zum Nachdenken anregen. Was der eher positiven Stimmung aber keineswegs abträglich ist. Smooth!

Susi Hyldgaard - Blush (2005)
Platten Cover Miniabbildung
Der dänischen Sängerin und Songwriterin Susi Hyldgaard gelingt mit ihrem aktuellen Album "Blush" die geschickte Mischung aus Jazz, Folk und Pop. Und dies auf eine ganz andere Art, als man es zum Beispiel von ihrer amerikanischen Kollegin Norah Jones kennt. Hyldgaard schafft mit der Vereinigung von akustischen und elektronischen Elementen mit ihrer wunderbar klaren Stimme eine ganz eigene Atmosphäre.
Vom dahin fliegenden "Blush" bis zum melancholischen "Sisters In Shame" durchwandert der Zuhörer eine interessante Landschaft mit wunderschönen musikalischen Gewächsen. Hin und wieder meint man in den Kompositionen eine Tori Amos zu entdecken, aber dann entfaltet sich wieder eine ganz eigene Susi Hyldgaard Blüte. Ein besonders schönes Beispiel des Jazz aus Skandinavien.

Kool & The Gang - Reloaded (2004)
Platten Cover Miniabbildung
Wenn sich auf dieser Doppel-CD nicht jede Menge aktueller R&B Stars staffelartig das Micro in die Hand geben würden, müsste diese Platte hier eher unter "Wieder aufgelegt" platziert werden. Diese Compilation ist aber der beste Beweis für zeitlos gute Disco-Nummern. Vom Opener "Ladies Night" bis zum finalen "Serious" klingen die Remixes erfrischend aktuell - und das liegt sicherlich nicht nur am modernen Soundmix.

Lars Danielsson - Libera Me (2004)
Platten Cover Miniabbildung
Es gibt kaum Alben, die es schaffen, tagelang in der Rotation meines portablen Players zu bleiben, dies ist aber eines davon. Der Bassist Lars Danielsson + Band ist mir mit seinem Debutalbum eher durch Zufall an und ins Ohr gekommen und hat durch die wunderbar arrangierten Stücke gleich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Diese Musik, ganz in der Tradition des aktuellen skandinavischen Jazz, vermag es einmal mehr den Bass als Instrument aus der Begleitecke in den Mittelpunkt zu versetzen.
Zusätzlich eindrucksvoll wird der Musikgenuss wenn man die SACD-Qualität im Multichannel-Sound wirken lässt.

Wieder einmal kommt eines der besten Jazz Alben des Jahres aus Schweden. :-)

Regy Clasen - Wie tief ist das Wasser (2004)
Regy Clasen - So Nah (2000)
Cover Regy Clasen - Wie tief ist das Wasser Cover Regy Clasen - So Nah
Schon das erste Album lies so einiges für die Zukunft dieser Frau mit den aussergewöhnlich schönen Texten erhoffen. Nun gibt es das zweite Werk der Hamburgerin und wenn man es zulässt, gehen einem die Kompositionen mit den pfiffigen Texten durchaus ans Herz – sofern man ähnliches auch schon erlebt hat. Die Musik von Regy Clasen gehört derzeit zum Besten, was die deutsche Soul- und Popszene zu bieten hat. Wer das Glück hat noch eine Erstausgabe des Albums zu erwischen, bekommt als Bonus alle Studio Songs auch noch als hervorragende Live-Versionen (zum Download von der Webseite - s.u.).

Julie Delpy - Julie Delpy (Debütalbum)
Cover Julie Delpy - Julie Delpy
Stimmungsvolle Pop-Rock-Songs mit leicht melancholischem Unterton. Und wer die Gelegenheit hat, Frau Delpy live zu erleben, sollte das nicht verpassen.

Torum Eriksen - Glittercard (2003)
Caecilie Norby - First conversation (2002)
Caecilie Norby - Queen of bad excuses (1999)

Viktoria Tolstoy - Shining on you (2004)
Viktoria Tolstoy - White Russian (1997)
Silje Nergaard - Nightwatch (2003)
Rebekka Bakken - The art of how to fall (2003)
Rigmor Gustafsson with Nils Landgren u.a. - I will wait for you (2003)
Best of Nordic Jazz: Songs zwischen Jazz und Pop mit skandinavischem Feeling und besonderen Sängerinnen. Freunde von moderner Jazz-Musik sollten hier unbedingt mal reinhören!

E.S.T. (Esbjörn Svensson Trio) - Seven days of falling (2003)
Tord Gustavson Trio - Changing Places (2003)
Atmospherischer Instrumental Jazz mit einem stimmungsvollen Eindruck von nordischen Weiten.

Sigur Rós - ( )
Ein Soundtrack für den endlosen Blick über Gletscher und Vulkanlandschaften.

Wieder aufgelegt:
Manfred Mann's Earth Band - The Roaring Silence (1976)
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Für dieses Geburtstagsgeschenk von vor über 20 Jahren bin ich meinem Onkel immer noch dankbar. Auf diesem Meisterwerk der Rockmusik treffen Soundtüfftler und wahre Rockmusiker auf einzigartige Weise zusammen und hauchen den Songs mit gelungenen Arragements und radiountauglichen Längen unglaublich dynamisches Leben ein. Da macht es immer wieder Spaß ein paar Jahrzehnte in der Musikgeschichte zurück zu reisen.
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Electric Light Orchestra - Time (1981)
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Die Achziger waren nicht nur das Jahrzehnt der Syntheziser und Effektracks, auch Science Fiction und Geschichten über Zeitreisen waren ganz groß angesagt. Ein wunderbares Konzeptalbum mit diesem Hintergrund hat Jeff Lynne 1981 mit "Time" präsentiert. Auch wenn die Vocoder-Gesänge heute nicht mehr so außergewöhnlich sein mögen, machen sie bei ELO immer noch Spaß und passen hervorragend zum Science Fiction Charakter der Platte. "Time" ist eine Platte, die eine konsequente Entwicklung in der Tradition der britischen Pop und Rockmusik darstellt und mit "Out of the Blue" von 1977 zu den besten Alben des Electric Light Orchestras gehört.
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Sade - Diamond Life (1984)
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Das Debutalbum der Band Sade um die gleichnamige Sängerin hat schon immer die Geister geschieden. Für einige Kritiker war in der Musik nicht genug klassischer, bodenständiger Soul, andere wollten mehr Jazz und für eine glücklicherweise ausreichend große Gruppe war Sade eine bisher unerreichte Ausnahmeerscheinung zwischen Soul, Jazz und Popmusik. Für mich ist es eine der wenigen Platten, die durchgängig stimmig und somit perfekt sind. Die rauchige Stimme von Sade Adu ist dabei sicherlich auch heute noch der Faktor, der diese Platte zum gern gesehenen Gast auf dem Plattenteller macht. Denn bei Diamond Life macht es besonderen Spaß die alte Vinylplatte aufzulegen, "analoge" Musik mit leichtem Knacken zu hören und das große Plattencover aufzuklappen - das gehört zu den Erinnerung an "das erste Mal" mit Sade schon fast dazu.
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Links, die man anklicken sollte:
Regy Clasen - Wow! - Musik die direkt unter die Haut und zum Herzen geht.
Sade - Immer noch eine der souligsten Bands der Popgeschichte
Soulounge - Ein ganz besonderes Musikprojekt – Muss man live erleben!
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